Safeguarding
Für ein sicheres, respektvolles und gewaltfreies Vereinsumfeld
Safeguarding & Gewaltschutz
Unser Verein schafft ein sicheres Umfeld für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Respekt, Fairness, Wertschätzung und Verantwortung bilden die Grundlage unseres Vereinslebens.
Gerade im Judo gehören Vertrauen, Nähe und Körperkontakt zu unserem Sport. Umso wichtiger ist für uns ein bewusster und respektvoller Umgang miteinander und die Achtung persönlicher Grenzen.
Was bedeutet Safeguarding?
Safeguarding umfasst alle Maßnahmen zum Schutz vor Gewalt, Missbrauch, Mobbing, Diskriminierung, Belästigung, Vernachlässigung und anderen Grenzverletzungen.
Dabei geht es nicht nur darum, auf Vorfälle zu reagieren. Safeguarding bedeutet auch, Risiken frühzeitig zu erkennen, Grenzverletzungen vorzubeugen, hinzuschauen, zuzuhören und zu handeln.
Ein sicheres Sportumfeld ist eine gemeinsame Verantwortung von uns allen. Der SAFE-COMBAT-Schutzkodex stellt dabei die körperliche und psychische Sicherheit der Sportler:innen in den Mittelpunkt.
So setzen wir Safeguarding um
Gewaltschutz soll bei uns nicht nur auf dem Papier stehen. Deshalb setzen wir in unserem Vereinsalltag konkrete Maßnahmen um:
- Strafregisterbescheinigungen: Alle unsere Trainer:innen müssen eine aktuelle Strafregisterbescheinigung sowie die Strafregisterbescheinigung Kinder- und Jugendfürsorge vorlegen. Auch SAFE COMBAT sieht die Überprüfung von Trainer:innen vor Übernahme ihrer Funktion als wesentlichen Bestandteil einer sicheren Auswahl vor.
- Erste Hilfe: Unsere Trainer:innen verfügen über eine entsprechende Erste-Hilfe-Ausbildung, damit im Training und bei Veranstaltungen im Notfall rasch und richtig reagiert werden kann. Eine gültige Erste-Hilfe-Zertifizierung für Trainer:innen ist auch Bestandteil des SAFE-COMBAT-Schutzkodex.
- Vertrauensperson: Für Fragen, Unsicherheiten, Beobachtungen oder Meldungen rund um Safeguarding und Gewaltschutz gibt es in unserem Verein eine klar benannte Ansprechperson.
- Respektvoller Umgang: Gewalt, Mobbing, Diskriminierung, Belästigung, Einschüchterung und andere Grenzverletzungen werden bei uns nicht toleriert.
- Persönliche Grenzen: Körperkontakt ist ein wesentlicher Bestandteil des Judos. Umso wichtiger ist uns, dass dieser einen klaren Trainings-, Unterrichts- oder Sicherheitszweck hat und respektvoll sowie professionell erfolgt.
- Altersgerechtes und sicheres Training: Trainingsinhalte, Intensität und Betreuung werden an Alter, Entwicklungsstand und individuelle Fähigkeiten angepasst. Die körperliche und psychische Sicherheit unserer Sportler:innen steht vor sportlicher Leistung.
- Hinschauen statt Wegschauen: Bedenken und Beobachtungen sollen angesprochen werden. Niemand muss selbst beurteilen können, ob bereits eine konkrete Grenzverletzung vorliegt.
- Vertraulicher Umgang mit Meldungen: Anliegen werden ernst genommen und vertraulich behandelt. Wenn erforderlich, werden zuständige externe Stellen oder Behörden einbezogen.
- Schutz bei Veranstaltungen und Reisen: Auch bei Wettkämpfen, Trainingslagern, Auswärtsfahrten und Übernachtungen achten wir auf klare Zuständigkeiten, transparente Betreuung und den besonderen Schutz Minderjähriger. Der SAFE-COMBAT-Kodex enthält hierfür eigene Schutzmaßnahmen für Reisen und Veranstaltungen.
- Verantwortungsvoller Umgang mit Fotos und Videos: Insbesondere bei Minderjährigen achten wir darauf, dass Foto- und Videoaufnahmen nur mit entsprechender Zustimmung erfolgen.
Du hast etwas erlebt oder beobachtet?
Wenn du selbst etwas erlebt hast, etwas beobachtet hast oder dich bei einer Situation unwohl fühlst, sprich mit uns.
Du musst nicht selbst einschätzen können, ob ein Verhalten bereits eine Grenzverletzung darstellt. Auch bei Unsicherheiten, Fragen oder einem unguten Gefühl kannst du dich jederzeit an unsere Vertrauensperson wenden. Das gilt selbstverständlich auch für Eltern und andere Bezugspersonen.
Unsere Vertrauensperson
Vanessa Heinrich
Vertrauensperson für Safeguarding & Gewaltschutz
E-Mail: vanessa(at)judoklubtantanto.at
Alle Anliegen werden ernst genommen und vertraulich behandelt.
SAFE COMBAT – Strong in spirit, safe in practice
Wir orientieren uns an den Grundsätzen des europäischen Projekts SAFE COMBAT und dessen Schutzkodex für Kampfsport und Kampfkünste. Ziel ist ein Sportumfeld, in dem alle Beteiligten ihren Sport sicher, würdevoll und respektvoll ausüben können. Der Schutzkodex basiert unter anderem auf der UN-Kinderrechtskonvention sowie internationalen Standards zum Schutz vor Gewalt und Missbrauch im Sport.
→ Weitere Informationen: www.safecombat.eu



